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Dienstag, 10 Mai, 2016

Die neue Rektorin der Fernuni Hagen, Ada Pellert, hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ihre Ziele und Strategie für Deutschlands größte Fernuni dargelegt. Sie möchte zunächst die Lehre weiter ausbauen und dann auch die Forschung stärken- und fordert daher Geld vom Bund.


Steigende Nachfrage nach Fernstudien erwartet


Bisher wird die Fernuni Hagen ausschließlich vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert, obwohl die Fernlernenden aus ganz Deutschland kommen. Die Uni wächst stetig und hat derzeit rund 77 000 Studenten eingeschrieben. Die neue Rektorin erwartet, dass die Nachfrage nach Weiterbildung und lebenslangem Lernen weiter zunehmen wird. Doch obwohl die Nachfrage steigt, kann die Fernuni die Zahl der Studenten nicht erhöhen, weil die derzeitige finanzielle Situation das nicht zulasse.


Mehr Geld für mehr Stellen


Auch Online-Lehre braucht Betreuung, und da die Nachfrage steigt, müssen wir mehr Professorinnen und Professoren einstellen“ erklärte Pellert. Dafür möchte sie auch finanzielle Mittel vom Bund erhalten, weil sie die Hochschule als Beitrag zum bundesweiten Bildungsprogramm sieht. Falls eine Steigerung der finanziellen Zuwendungen auch von außerhalb Nordrhein-Westfalens nicht gelingen sollte, schließt sie auch eine Reduzierung der Studentenzahl, wie es vor zwei Jahren bereits der Fall war, nicht aus.


Forschung stärker sichtbar machen


Darüber hinaus plant die neue Rektorin, auch das Forschungsprofil zu stärken. Dafür möchte sie Erfahrung und Vorteile der Hochschule besser nutzen, um die Forschungsergebnisse der Professoren noch weiter sichtbar und noch anerkannter zu gestalten.