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Mittwoch, 31 Oktober, 2018

Anika Reifenhäuser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften, ist in der Kategorie „Fernstudium als Karrieremotor“ mit dem mit 1.000 Euro dotierten Fernstudienpreis des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund (zfh) ausgezeichnet worden. Sie hat den Preis, den das zfh im Rahmen seines 20-jährigen Bestehens ausgelobt hatte, für ihre Projektskizze „Digital kompetent per Fernstudium“ erhalten. 

Entwurf zur digitalen Kompetenz durch Fernstudium

In der Kategorie „Fernstudium als Karrieremotor“ waren Ideen und Vorschläge zur innovativen Ausgestaltung des Fernstudiums gesucht worden, um Studierende wie Unternehmen voranzubringen – und zwar im Hinblick auf innovative Studieninhalte, zukunftsorientierte Qualifizierung und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden und/oder Instrumente zur Personalentwicklung und Personalbindung für Unternehmen. Anika Reifenhäuser hatte in ihrem Beitrag „Digital kompetent per Fernstudium“ ein Studienangebot entworfen, das die Studierenden auf die digitalen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereiten soll, die verstärkt nach kreativen, lösungsorientierten Persönlichkeiten verlangt.

Fähigkeiten anwenden und Transferleistungen erbringen

„Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und ihr Wissen in zunehmend digitalisierten Arbeitswelten anwenden. Sie sind gefordert, agil auf neue Entwicklungen reagieren zu können und entsprechende Transferleistungen zu erbringen“, so Reifenhäuser. Die curriculare Anpassung daran stellt für einzelne Hochschulen oder Studiengänge allein oft eine Herausforderung dar. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund und mittels modularisierter Angebote von und für alle Hochschulen im zfh-Verbund könnte dem Bedarf an zukunftsorientierter Kompetenzentwicklung gemeinsam nachgegangen werden.

Studium und wissenschaftliche Mitarbeit verbinden Theorie und Praxis für die Preisträgerin

Die 26jährige Anika Reifenhäuser studiert berufsbegleitend den Masterstudiengang „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ und arbeitet seit ihrem Bachelor-Abschluss vor drei Jahren an der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, gratulierte seiner Mitarbeiterin zu diesem großen Erfolg: „Der Fachbereich Sozialwissenschaften hat mit seinen vielfältigen online-basierten Studienangeboten schon vor 15 Jahren begonnen, Vernetzungen zwischen Digitalen Medien und Studium zu etablieren. Wir arbeiten im Kollegium aber auch ständig daran, unsere Studienangebote neuen wissenschaftlichen und didaktischen Erkenntnissen, Anforderungen der Praxis und den sich wandelnden Lebensbedingungen von Studierenden anzupassen. Dafür brauchen wir Kompetenz, Engagement und Kreativität. Wir freuen uns, eine Mitarbeiterin wie Anika Reifenhäuser im Team zu haben, die mit ihren innovativen Ideen diese Entwicklung bereichert.“

Zweiter Preis für Studentin aus Koblenz

Dass schon die Studierenden im Fachbereich Sozialwissenschaften kreativ sind, bewies auch Studentin Nicole Raetz. Mit ihrem Beitrag „Vernetzte und mobile Spiel- und Bildungslandschaft“ errang sie den ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten zfh-Fernstudienpreis im Themenbereich „Mit Fernstudium Familie, Studium und Beruf flexibel vereinbaren“. In ihrer Projektskizze entwarf sie einen Maßnahmenkatalog, um Studierenden mit Kindern deren Betreuung zu erleichtern. Unter anderem plädierte sie für ein Randzeitenangebot des Kinderhauses an den Freitagabenden und den Samstagen, welche den studierenden Eltern an den Präsenztagen eine reibungslose Teilnahme an den Seminaren ermöglichen würde.