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Mit einem Aufbaustudium qualifizieren sich Studierende für die wachsenden Herausforderungen des eigenen Tätigkeitsbereichs. Die Hochschulen haben ihre Studienangebote auf den gewachsenen Qualifizierungsbedarf von Fachkräften eingestellt.

Mit dem Aufbaustudium das Kompetenzprofil schärfen

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen stellen an ihre Fortbildung in der Regel hohe Anforderungen. Das Aufbaustudium im Masterbereich entspricht in den meisten Fällen genau den Erwartungen an

  • wissenschaftliche Fundierung,
  • fachbezogene Aktualisierung des Wissensstandes,
  • berufliche Nutzbarkeit und
  • anspruchsvolle Präsentation.

Im Zuge der Bologna-Reform haben die Hochschulen begonnen, Studienprogramme im postgradualen Bereich einzurichten, die für Berufstätige und Wiedereinsteiger(-innen) die Möglichkeit bieten, sich angemessen fortzubilden. Masterstudienprogramme, die auf das grundständige Studium aufbauen, sind als Aufbaustudium in vielen Fällen geeignet. Die entsprechenden Qualifikationen helfen bei der Berufsrückkehr oder beim Positionswechsel.

Interdisziplinarität gehört in vielen Arbeitsfeldern heute zum guten Ton. Mit einem nicht-konsekutiven Masterstudiengang können die Wünsche nach dem Erwerb fundierter Kenntnisse außerhalb der eigenen Kernkompetenz realisiert werden. Ergänzende Kompetenzen, die das eigenen Profil vervollständigen und zielgerichtet für Führungsaufgaben im Unternehmen qualifizieren, bilden die Hauptmotivation für diese Variante des Aufbaustudiums. Die Bedingungen für die Aufnahme eines konsekutiven oder nicht-konsekutiven Masterprogramms als Aufbaustudium, für das keine rechtlich verbindliche Definition existiert, sind im Einzelfall den Informationsmaterialien der Hochschulen zu entnehmen.

Spezialisierte Inhalte für Fachkräfte

Weiterbildungsstudien oder Masterprogramme werden heute von den Hochschulen auf den tatsächlichen Bedarf in der Wirtschaft und in zivilgesellschaftlichen Arbeitsfeldern ausgerichtet.

  • Vertiefungswissen für Wachstumsbranchen,
  • Wirtschaftswissen für Nicht-Ökonomen,
  • Methoden für Führungsaufgaben und Projektmanagement sowie
  • Grundwissen in politisch und gesellschaftlich relevanten Themenkomplexen

sind typische Studienangebote, die im Aufbaustudium als Spezialisierung für Fachkräfte zu belegen sind. Solche Masterstudien sind wie reguläre Masterprogramme meistens auf ein viersemestriges Vollzeitstudium ausgerichtet. Allerdings können gerade die explizit als Weiterbildungsstudien angebotenen Programme auch als Teilzeitstudium belegt werden, das neben dem Beruf zu absolvieren ist.

Die Zugangsbedingungen für die Spezialisierungsstudien können in den Bundesländern und an einzelnen Hochschulen deutlich voneinander abweichen. In manchen Fällen müssen für Weiterbildungsstudiengänge einschlägige Berufserfahrungen nachgewiesen werden.

Einige der als Aufbaustudium zu betrachtenden postgradualen Studiengänge werden in enger Kooperation mit Organisationen und Unternehmen gestaltet und bieten damit eine Synthese aus theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen im Spezialisierungsgebiet.

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