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Im Idealfall halten sich die Vor- und Nachteile die Waage, wenn sich Arbeitnehmer oder Selbständige entscheiden, berufsbegleitend zu studieren. Auch Praxiserfahrung und theoretische Kenntnisse ergänzen sich.

Berufsbegleitendes Studieren als Weichenstellung

Die Grundlage der Entscheidung berufsbegleitend zu studieren, ist so individuell wie die Auswahl des optimal passenden Studienprogramms.

  • Unzufriedenheit mit der eigenen Karriere,
  • eine Verschiebung der persönlichen Werte und Präferenzen sowie
  • extern determinierte Risiken für die berufliche Zukunft

können dazu führen, dass die Mehrfachbelastung durch Beruf und Studium zur optimalen Perspektive wird. Mit der finanziellen Sicherheit einer Anstellung im Hintergrund können Sie bei der Auswahl des passenden Studiengangs besonders sorgfältig vorgehen.

Gerade für einen Richtungswechsel sind der Erwerb praktischer Kenntnisse und die Anwendung der neu erworbenen Fertigkeiten bedeutsam. Die Umsetzung der in der Theorie studierten Methoden und Kenntnisse in praxisorientierten Laboreinheiten und Arbeitsgruppen während der Präsenzphasen festigt das Wissen und bietet insbesondere für Jobwechsler Vorteile.

Studienprogramme, die Praktika und Fallstudien zu realistischen Bedingungen anbieten, sind auch für berufsbegleitend Studierende ein relevanter Nutzen bei künftigen Bewerbungen, bedeuten allerdings zusätzlichen Stress.

Effiziente Studienmodelle für berufsbegleitendes Studieren

Wer berufsbegleitend studieren will, muss zunächst drei Herausforderungen koordinieren:

  • berufliche Belastung,
  • individuelles Fernlernen und
  • regelmäßige Präsenzphasen.

Hinzu kommen die privaten Anforderungen durch die Familie, die Freunde und die Notwendigkeit, in der Freizeit zu regenerieren und Kräfte für die Mehrfachbelastung zu sammeln. Die Anbieter von Studienprogrammen, die in Teilzeit neben dem Beruf absolviert werden können, haben variierende Lösungen gefunden, mit denen sie Studierenden entgegenkommen.

Zentrale Elemente, die in unterschiedlichen Gewichtungen erlauben, berufsbegleitend studieren zu können, zeichnen sich durch Flexibilität und individuelle Kombinierbarkeit aus:

Selbststudium – Printmaterialien und Literatur bilden die Basis in jedem Studium. Beim berufsbegleitenden Fernlernen kommen didaktisch aufbereitete Studienhefte mit Aufgabenformulierungen zur individuellen Überprüfung des Lernerfolgs hinzu. Die Lerneinheiten haben Umfänge, die gut in den Alltag integriert werden können.

Online-Lektionen – Unterrichtseinheiten, deren Inhalte besonders anschaulich dargestellt werden müssen, werden oft durch Online-Videos oder grafische Medien vermittelt. Zusätzlich besteht online die Möglichkeit, in der Interaktion die Lerninhalte zu festigen. Auf dem heute bei allen Anbietern üblichen Online-Campus können Sie mit Tutoren oder anderen Studierenden komplexe Themen erarbeiten.

Präsenzunterricht – Im Idealfall werden Präsenzphasen zum kooperativen Lernen und Erfahrungsaustausch als flexibles Modul angeboten, das zu verschiedenen Terminen besucht werden kann. Alternativ erlaubt eine mittelfristige Planbarkeit der Seminare die Koordination mit der beruflichen Tätigkeit.

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