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Die oft zitierte Wahlmöglichkeit "Studium oder Beruf?" ist heute in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß. Mit Ausnahme weniger Studienfächer, die sich durch überdurchschnittlichen Praxisbezug auszeichnen, kann ein berufsbegleitendes Studium das Dilemma lösen.

Schon bei der grundständigen Ausbildung überwiegen im dualen Studium, bei dem der Bachelor parallel zu einer betrieblichen Ausbildung erarbeitet wird, meistens die Vorteile. Unabhängig vom angestrebten Bildungsgrad müssen allerdings auch die potentiellen Nachteile den Vorteilen gegenübergestellt und individuell abgewogen werden.

Ökonomische Sicherheit beim Aufbau von Berufsperspektiven

Gegenüber dem Vollzeitstudium hat ein berufsbegleitendes Studium vor allem ökonomisch kurz- und mittelfristig deutliche Vorteile. Ein regelmäßiges Einkommen inklusiver aller Sozialleistungen garantiert die sichere Finanzierung des kompletten Studiums.

Zudem haben Sie bei dieser Studienvariante oft eine konjunkturunabhängige Arbeitsplatzgarantie für einen definierten Zeitraum über das Studium hinaus, denn viele Arbeitgeber lassen sich ihr organisatorisches Entgegenkommen während Ihrer Studienzeit durch eine zeitlich definierte Bindung an das Unternehmen "bezahlen".

Das berufsbegleitende Studium ist eine zeitgemäße Lernform, durch die Synergieeffekte zwischen Studium und Berufsleben entstehen. Wer sein berufsbegleitendes Studium nicht für einen beruflichen Richtungswechsel nutzt, kann konstruktiv Studienerkenntnisse für Alltagsaufgaben nutzen.

Umgekehrt wird häufig in interaktiven Unterrichtseinheiten wie Online-Seminaren oder Präsenzunterricht auf konkrete Fragestellungen der Studierenden eingegangen. So können Sie die wissenschaftlichen Inhalte und Ihr persönliches Berufsumfeld verbinden.

Bildungs-Update ohne Garantien

Das lebenslange Lernen ist nicht selten mit hohen Kosten verbunden. Die Studiengebühren insbesondere der privaten Hochschulen stellen für mehrere Jahre eine monatliche Belastung des Budgets dar. Je nachdem, ob Sie sich für

  • ein mehrmonatiges Zertifikatsstudium,
  • ein zweijähriges Masterstudium oder
  • ein sechsjähriges Bachelorstudium (Teilzeitvariante)

entschieden haben, müssen Sie inklusive der möglichen Verlängerungsoption bis zu sieben Jahre diese Kosten tragen. Zusätzliche finanzielle Kosten kommen durch

  • Bürokosten,
  • Lehrmaterialien,
  • Reise und Unterbringung in Präsenzphasen sowie
  • ggf. Verdienstausfälle

auf bildungswillige Studierende im berufsbegleitenden Studium zu. Darüber hinaus müssen Sie die sozialen und mentalen Kosten durch die Mehrfachbelastung einrechnen. Beruf, Familie, Freizeit und das Studium müssen mittelfristig mit einem gut organisierten Zeitplan koordiniert werden.

Insbesondere bei einem berufsbegleitenden Studium, das Sie ohne Unterstützung des Arbeitgebers absolvieren, sind die potentiell unsicheren Erfolgsaussichten nach dem Studienabschluss ein Kriterium, das Sie vor Studienbeginn gründlich analysieren sollten.

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