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DGWF begrüßt Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterbildung an Hochschulen

Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium begrüßt ausdrücklich das vom Wissenschaftsrat publizierte Papier.

Donnerstag, 21 Februar, 2019

Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium begrüßt ausdrücklich das vom Wissenschaftsrat publizierte Papier. Die zuständige Fach-Gesellschaft teilt die darin enthaltenen Positionen und Empfehlungen zur Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der Weiterbildung an Hochschulen.

Herausforderungen der Weiterbildung adressiert

Es ist dem Rat aus Sicht der DGWF gelungen, ein Papier vorzulegen, das die zentralen Herausforderungen der Weiterbildung an Hochschulen adressiert und zugleich auf die besondere Relevanz der hochschulischen Weiterbildung für die Bewältigung des demografischen Wandels aufmerksam macht. 

Fokus auf Hochschulen

Hervorzuheben ist, dass der Wissenschaftsrat an Stelle des Begriffs der „wissenschaftlichen Weiterbildung“ von der „Weiterbildung an Hochschulen“ spricht und damit eine Orientierung am Organisationstyp vornimmt. Hochschulen dürfen diese Nuancierung durchaus als Aufforderung zu verstärktem Engagement in diesem Bereich verstehen. 

Perspektivwechsel: Bachelorstudium als Weiterbildung

Wegweisend für die Debatte um die Weiterbildung an Hochschulen ist außerdem, dass sich der Rat einem Perspektivwechsel anschließt, der die Ausrichtung der Weiterbildung an den bildungsbiografischen Interessen der Teilnehmenden vornimmt. Damit kommt auch das grundständige Studium an Hochschulen ordnungspolitisch als Medium für die Weiterbildung in Betracht und es ist daher nur konsequent, wenn der Wissenschaftsrat den Hochschulen die Einführung weiterbildender Bachelor-Programme empfiehlt. 

Finanzierungsfrage

Neben den hochschulrechtlichen Hindernissen, die gut herausgearbeitet werden, ist die Finanzierungsfrage eines der Kernprobleme der Hochschulen. Die Empfehlung an die Verantwortlichen, über ein nationales Finanzierungskonzept nachzudenken, das die Weiterbildung an Hochschulen einschließt, ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern längst überfällig. Und natürlich müssen Anreizsysteme geschaffen werden, an denen die Akteurinnen erkennen können, dass sich das Engagement in der Weiterbildung an Hochschulen lohnt.