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Freitag, 17 Dezember, 2010

Ein berufsbegleitendes Studium liegt weiter stark im Trend, die einschlägigen universitären Angebote haben eine unverändert hohe und kontinuierlich steigende Nachfrage zu verzeichnen. Die einzige staatliche Universität Deutschlands, die FernUniversität Hagen, hatte zum Wintersemester 2010/2011 eine Studierendenzahl von 72.000 Studierenden zu verzeichnen, davon sind über 58.000 bereits eingeschrieben. Die FernUniversität ist die einige staatliche Universität Deutschlands, die den Erwerb von akademischen Abschlüssen ausschließlich als Fernstudium ermöglicht.

Einen besonders starken Anstieg hatte die FernUniversität an Ersteinschreibungen zu verzeichnen. Die Steigerung liegt im Herbst 2010 bei rund 75,4 Prozent. Begründet wird diese extreme Zunahme durch die hohe Nachfrage an Zulassungen ohne Abitur. Mit diesem Angebot wurde die FernUniversität dem Wunsch von Landes- und Bundesregierung gerecht, den Studienzugang zu öffnen und auch für die nicht traditionellen Studierendengruppen zuzulassen.

Getreu dem Grundsatz, dass sich die Fähigkeit zum Studieren erst im Studium selbst zeigt, macht die Universität schon länger gute Erfahrungen mit diesen Studierenden. Die Novellierung des Hochschulzugangs durch das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens rückt den offenen Hochschulzugang für alle Qualifizierten weiter in den Vordergrund.

Das Resultat ist ersichtlich – die Zahl der Interessierten wächst kontinuierlich weiter. So zeigt sich der Rektor der FernUniversität dann auch erfreut über den wachsenden Bedarf an einem berufsbegleitenden Fernstudium. Gleichzeitig sei aber offensichtlich, dass diese hohe Nachfrage die FernUniversität durchaus vor große Herausforderungen stelle.