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Freitag, 20 Oktober, 2017

Ab sofort kann man an der Wilhelm Büchner Hochschule einen Bacheler mit der Vertiefungsrichtung Mensch-Computer Interaktion im Fernstudium studieren. Diese Vertiefung ergänzt die bisher bereits angebotenen Richtungen Medieninformatik, App-Entwicklung, Wirtschaftsinformatik und IT Sicherheit im Studiengang Angewandte Informatik.

Computer: je einfacher, desto lieber

Wenn Computersysteme einfach und intuitiv zu nutzen sind, dann arbeiten wir damit umso lieber. Aspekte wie Funktionalität, Ergonomie und Design zählen dabei zu den wichtigsten Kriterien, wenn Menschen mit Computern interagieren. Die Entwicklung der Schnittstellen zwischen Mensch und computerbasierten Systemen übernehmen Spezialisten mit fundierten Kenntnissen in Informatik, Gestaltung und Psychologie. 

Neue Vertiefung

Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet ab sofort in ihrem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik (B.Sc.) – neben den Vertiefungsrichtungen Medieninformatik, App-Entwicklung, Wirtschaftsinformatik und IT-Sicherheit – die Vertiefung Mensch-Computer-Interaktion (engl. Human-Computer Interaction, HCI) an. Das berufsbegleitende Fernstudium kann jederzeit begonnen und vier Wochen lang kostenlos getestet werden. 

Anwendungsgebiete

„Die neue Vertiefung richtet sich an alle, die an der Schnittstelle zwischen Anwender und Computer arbeiten möchten. Einsatzbereiche gibt es in unterschiedlichsten Industrien, in der Verwaltung sowie in der ITK-Branche. Schließlich ist die Mensch-Computer-Interaktion äußerst vielseitig: Von unterwegs aus über eine App die Heizung hochdrehen, mit VR-Brillen Bauteile montieren oder medizinische Geräte im Operationssaal berührungslos über Gesten steuern“, so Prof. Dr. Jürgen Otten, Dekan des Fachbereiches Informatik an der Wilhelm Büchner Hochschule. „Dieses Fachgebiet kombiniert Aspekte moderner Informatik mit der Psychologie, Soziologie und weiteren Gebieten wie Ergonomie oder Design.“

Studienablauf

Während sieben Semestern erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse in Informatik, Mathematik und Technik. Der inhaltliche Fokus des HCI-Vertiefungsbereiches: Interaktion, menschenzentrierte Gestaltung, Arbeitswissenschaft sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Dabei stehen die Gestaltung und Organisation von Arbeit sowie des Arbeitsumfelds und seiner Ergonomie im Zentrum: Die Studierenden lernen, Nutzeranforderungen methodisch zu erheben und zu evaluieren, daraus Prototypen und Systeme zu entwickeln, um diese anschließend zu evaluieren und zu testen.

Projektarbeit bereits während des Studiums

„Die Absolventen sind in der Lage, die Gebrauchstauglichkeit von Systemen und deren Nutzungserlebnisse nachzuweisen und zu verbessern und – unter Anwendung von User Experience Design und Strategien wie dem Design Thinking – Innovationskonzepte zu entwickeln. Ihr Know-how setzen sie bereits während des Studiums bei einer praxisorientierten Projektarbeit ein“, so Otten weiter.