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Dienstag, 11 Januar, 2011

Ob der Start in die Freiberuflichkeit erfolgreich verläuft oder nicht, hängt weniger davon ab, wie groß die Vorkenntnisse und Kontakte sind, die die betreffende Person mitbringt, als vielmehr davon, wie exakt die Planungsphase verläuft.

Denn im Vorab sollten einige Dinge bedacht und geklärt werden. So zum Beispiel die Finanzierung. Wer damit auskommt, sich mit dem eigenen Rechner hinzusetzen und einfach loszutippen, mag nicht auf eine große Summe Geldes angewiesen sein, damit die Existenz überhaupt erst einmal starten kann.

Wer aber diverse Anschaffungen tätigen muss, muss versuchen, diese überhaupt erst einmal zu finanzieren. Erkundigungen bezüglich eines Förderkredites können zum Beispiel über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingeholt werden. Hier gibt es speziell für Freiberufler zinsgünstige Kredite mit langer Laufzeit und ebensolcher tilgungsfreier Zeit.

Stehen nun die nötigen Finanzen bereit, so ist der Weg in die freiberufliche Existenz zumindest schon einmal damit frei. Nun gilt es aber, einige Überlegungen anzustellen, was etwa die nötigen Versicherungen betrifft. So muss die Krankenversicherung abgeschlossen werden, wobei zu überlegen ist, ob diese privat oder gesetzlich weiterlaufen sollen.

Auch die Rentenversicherung muss in die Überlegungen eingeschlossen werden. Weitere wichtige Versicherungen sind die Unfallversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Haftpflichtversicherung und die Rechtsschutzversicherung, wobei es gerade bei den beiden letztgenannten Assekuranzen darauf ankommt, in welcher Branche der Freiberufler tätig sein möchte.

Wer noch nicht über bestehende Kontakte zu potentiellen Kunden verfügt, muss sich als Freiberufler bekannt machen. Am besten funktioniert natürlich die Mundpropaganda, doch dafür müssen erst einmal einige Aufträge erfolgreich und zur Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen werden. Der Weg dahin ist nicht immer ganz einfach, Eigenmarketing ist hier der Schlüssel. Dieses sollte mit einiger Sorgfalt betrieben werden, auch wenn das jede Menge Aufwand bedeutet. Doch ein erfolgreiches Eigenmarketing ist nicht nur für den Beginn der freiberuflichen Existenz vonnöten, sondern auch später, denn auf einen bestehenden Kundenstamm sollte sich niemand voll und ganz verlassen. Auch ein langjähriger Kunde kann schließlich einmal abspringen.

Zuletzt seien noch die Punkte der Buchhaltung und der Rechnungslegung erwähnt. Als angehender Freiberufler sollte sich jeder mit den Kriterien für die Honorarberechnung vertraut machen, das schließt auch das Mahn- und Inkassowesen mit ein.

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