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Freitag, 3 Dezember, 2010

Wachsender internationaler Handel und steigender Wettbewerb führt zu einer steigenden Bedeutung der Logistik. Luftfracht, See- und Schienenhandel und Straßenverkehr nehmen kontinuierlich zu. Unternehmen, die sich langfristig erfolgreich in der Branche positionieren wollen, brauchen neue Technologien und Prozesse sowie einschlägig ausgebildete Spezialisten, die interdisziplinär denken und handeln können.

Dies zumindest ist die Ansicht von Prof. Dr. Burhard Hermeier, Rektor an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management. Mit Beginn des Sommersemesters 2011 startet die private Hochschule deshalb ihren neuesten Masterstudiengang, der den Namen „Logistik“ trägt.

Mit dem berufsbegleitend erworbenen Abschluss qualifizieren sich Studierende für Führungspositionen in der Logistikbranche. Sie lernen, Wertschöpfungsketten nach modernen CSR-Kriterien zu planen und zu steuern. Zu den Voraussetzungen der Einschreibung gehören ein abgeschlossenes Studium und eine Berufstätigkeit sowie Grundkenntnisse im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Inhalte des Studiums sind vorrangig Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, internationale Logistik und Projektlogistik. Das Spektrum wird abgerundet durch Soft Skills wie Führungskompetenz und Nachhaltigkeit.

Ein maßgebliches Thema ist nachhaltige Logistik. So werden seitens des Instituts für Logistik & Dienstleistungsmanagement in Zusammenarbeit mit Hochschulen, Kammern und Unternehmen aktuelle Entwicklungen in der Logistikbranche beobachtet. Das Projekt LOGFOR wird gefördert mit Drittmitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen.

Gerade mittelständische Unternehmen seien derzeit nicht in der Lage, Geld oder Zeit in sogenannte „grüne“ oder auch nachhaltige Lösungen der Logistik einzubringen. Entsprechend müsse der Wissenstransfer in die Praxis das vorrangige Ziel sein. Deshalb werden Unternehmen zum Beispiel in der strategischen Planung grüner Logistikkonzepte unterstützt, so argumentiert die Hochschule.