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Sonntag, 16 Juli, 2017

15 Jahren nach ihrer Eröffnung gehört die FOM in Hamburg zu den großen Hochschulen in der Hansestadt. Hier studieren heute über 42 000 Studierende bei über 30 hauptberuflichen Professoren und 100 Dozenten. Insgesamt werden 29 Studiengänge angeboten- Tendenz steigend.

Blick zurück ins Jahr 2002: Private Hochschulen waren in Hamburg noch eine Seltenheit. Berufsbegleitend zu studieren hieß meistens: Fernstudium. „Es war noch eine ganz andere Zeit in der Hochschullandschaft“, erinnert sich Prof. Dr. Matthias Ross, Studienleiter Bachelor an der FOM Hamburg. Der Volkswirt und Wirtschaftsmathematiker zählte zu den ersten Hamburger Dozenten der FOM.

Akademische Ausbildung neben dem Beruf

 Die FOM – heute mit mehr als 42.000 Studierenden die größte private Hochschule in Deutschland – wurde 1991 gegründet. Dies hatte zum Ziel, jungen Menschen eine akademische Ausbildung zu ermöglichen, ohne dass diese ihre Berufstätigkeit aufgeben mussten. Denn dieses Risiko scheuten zu dieser Zeit viele. „Die Arbeitslosigkeit war hoch, und weit mehr junge Leute als heute suchten sich nach der Schule einen Ausbildungsplatz und blieben anschließend in ihrem Unternehmen“, so Prof. Ross. 

Startschuss 2002- mit Hörsaalpräsenz

2002 richtete die FOM in Hamburg ein Hochschulzentrum ein. Am 1. September starteten dort 71 Frauen und Männer in ihr erstes berufsbegleitendes Wintersemester, in den Diplom-Fächern Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik – die ersten Master- und Bachelor-Studiengänge liefen vier Jahre später an. Noch gab es in der Hansestadt keinen eigenen FOM Campus, man hatte Räume in der Universität der Bundeswehr in Wandsbek angemietet. Denn die FOM setzte von Beginn an auf das Präsenzstudium im Hörsaal statt aufs Lernen allein am heimischen Schreibtisch. 

Ständig breiteres Studienangebot

Im Laufe ihres Bestehens hat die FOM Hochschule Hamburg die inhaltliche Bandbreite ihrer Studienangebote ständig erweitert. Im Wintersemester 2017/2018 können Interessierte erstmals aus 29 verschiedenen Programmen wählen. Angeboten werden 13 Bachelor- und 16 Masterstudiengänge aus sechs Hochschulbereichen von „Wirtschaft & Psychologie“ über „Ingenieurwesen“ bis „Gesundheit & Soziales“. Zudem gibt es die Hochschulbereiche „Duales Studium“ für Auszubildende sowie „Offene Hochschule“ für Menschen mit beruflichen Fortbildungen und bereits erbrachten Leistungen an anderen Hochschulen. 

Inhalte und Modus unterlaufen ständigen Veränderungen

Verändert hat sich neben den Inhalten auch der Modus des berufsbegleitenden Studierens. An der Seite des klassischen Abend- und Wochenendstudiums steht seit 2009 ein zweites Zeitmodell: das „Tagesstudium“. In dieser Variante wird zwei Tage Vollzeit studiert, drei Tage bleiben frei für den Beruf in Teilzeit. Eine Option, für die sich immer mehr junge Leute entscheiden.

Ein Meilenstein für die FOM Hamburg war im Juni 2012 die Eröffnung des eigenen Campus an der Schäferkampsallee. „Durch den Campus ist die Atmosphäre an der FOM sehr viel lebendiger geworden“, so die Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach. Studierende treffen sich heute auch außerhalb der Vorlesungen in der Hochschule, um in Lerngruppen zusammenzuarbeiten. Zudem finden auf dem Campus regelmäßig Sonderveranstaltungen statt, darunter der Tag der offenen Tür, die Lange Nacht der Hausarbeiten oder öffentliche Veranstaltungen wie das FOM Frauen-Forum oder das Gründerforum FOMPreneurs.

Studiengebühren

Trotz des vielfältigen Wandels der Hochschule sind die Studiengebühren weitgehend stabil geblieben: 2002 zahlten Studierende 270 Euro monatlich für ein Diplom-Studium. Heute sind es für die meisten Bachelor-Studenten 295 Euro. 

Absolventen begegnen sich wieder

„Absolventen treffen sich heute oft im Berufsleben wieder, und es spricht sich mehr und mehr herum: Ein Studium an der FOM ist eine gute Voraussetzung für die Karriere“, sagt Prof. Matthias Ross. Damit dies so bleibt, hat die Hochschule Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft beständig im Blick. Geschäftsleiterin Sabine Quirrenbach: „Die FOM versucht, die Bedürfnisse von Studierenden und von Unternehmen immer wieder neu zu erfassen und dementsprechende aktuelle und bedarfsgerechte Angebote zu platzieren. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“